JURTEN – RÄUME NACH MAß

Unsere Massivholzjurten sind geniale, runde und ganzheitliche Gebäude, welche in Anlehnung an Jahrtausende alte Konstruktionsprinzipen der mongolischen Jurte  und unter Berücksichtigung der heiligen Geometrie angefertigt werden. Die Holzjurten können als einzelne Gebäude oder im Gruppenverband mit verschiedensten Neben- und Zwischenräumen als Verbindungselemente gebaut werden.

Unsere Massivholzjurten sind stabil, ganzjährig bewohnbar, formschön und von zeitlosem Erscheinungsbild.

Jurtenabend am Freitag, 6. Oktober 2017 17:00 – 19:00 Uhr in der Jurte im LUNGAU

Diese Info Abende dienen dazu, allgemeine Themen bezüglich Jurtenbau als alternative Wohn- und Lebensraumgestaltung zu besprechen.  Nach einer Einleitung und Darstellung unserer Jurtenkonzepte besteht die Möglichkeit, Fragen bezüglich der individuellen und persönlichen Wohnraumideen in gemütlichem Rahmen näher zu beleuchten ...
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Jurtenprojekte – Auswahl

Die Geschichte der Massivholzjurte

Eine Mongolin oder ein Mongole bezeichnet die Jurte als “GER”, und sie wird in vielen Liedern als “Sächen Mächen” besungen, was so viel wie “schönes Zelt” bedeutet.
Die Massivholzjurte entstand nach Hans-Georgs Reise in die Mongolei. Er hat in diesen 6 Monaten erlebt, wie angenehm es sich in diesen runden LebensRäumen wohnen lässt. Die Energie ergießt sich gleichmäßig und sanft von oben durch das “Auge” (Rundes Dachfenster in der Mitte der Jurte) in den Raum. Sie kann sich spiralförmig, sanft und frei bewegen und die Jurte über das selbe Tor wieder harmonisch verlassen. Bodennahes Inventar – kleine Hocker und Tische, sowie Schaffelle, Polster und Decken – lädt zum gemütlichen Verweilen und Kommunizieren auf “gleicher Augenhöhe” ein.

Das Reduzieren auf die Essenz ist der geniale Schlüssel zu dieser einzigartigen, mobilen Behausung. Alle Gebäudeteile müssen von dem nomadisch lebenden Volk einfach auf- und abbaubar sein und auf Packtieren transportiert werde können, wenn die Familien und ihre Herden weiterziehen.
Für Hans-Georg ist die Jurte eine architektonische Meisterleistung und Ingenieurskunst auf höchstem Niveau: kein Gramm Gewicht zuviel, schnell zerlegbar in leicht tragbare Teile, schnell aufgebaut, sämtliches Licht kommt von oben, kleine Oberfläche, großes Raumvolumen, nur organische Materialien, angenehme Akustik, kein Metall und trotzdem widersteht die Jurte dem rauen, kalten Steppenklima und seinen extremen Stürmen.

Nach seiner Rückkehr verbrachte Hans-Georg viel Zeit in der mitgebrachten GER in den Alpen, auch im Winter. Während dieser Zeit nahm er die GER auch als eigene, beseelte Wesensform wahr. Wie eine sorgende Mutter mit ihrem Baby, die ihr Kostbarstes (Bewohner) sanft und weich umspannt (Filzummantelung) und vor der lauten und unruhigen Außenwelt (Wind und Wetter) gut schützt (Regenhaut). Sie wärmt (Feuer) und lässt nur angenehmes, weiches Licht (Licht von oben) in ihr Inneres scheinen. Nach einiger Wohnzeit wurde ihm diese erdige, tragend Gebährmutterenergie sehr bewusst.

Hierauf reiften die Pläne, diese Behausung in der selben Geometrie und nach den selben Prinzipien in massivem Zirbenholz umzusetzen. Nur kurze Zeit später stand die erste Massivholzjurte und Hans-Georg spürte ein “JA, das kann glücken!”

Heilige Geometrie – Räume nach Maß

Jurt gurt

Alle Grundmaße richten sich nach den über Jahrtausende überlieferten und auf der heiligen Geometrie basierenden Größen, Seiten und Winkelverhältnissen der mongolischen Ger. Dies hat sich weniger aus einer strikten Vorgabe von Maßen, als vielmehr aus praktischen und alltagstauglichen Lösungen ergeben, die weiter und weiter in die Behausungen integriert wurden. (Transportgröße und Gewicht der Einzelteile, Beständigkeit gegen Stürme, Schnee und Kälte etc.)

Das gesamte Universum, so auch wir Menschen, sind durchzogen von einer gewissen Gesetzmäßigkeit, die sich immer wiederholt. Nachdem unser Körper, Geist und Bewusstsein, also unser ganzes Sein, aus diesen kosmischen Gesetzmäßigkeiten hervorgeht, ist es verständlich, dass wir eine starke Resonanz spüren, wenn wir uns in einem Raum aufhalten, der nach den selben Gesetzmäßigkeiten gebaut ist wie wir selbst. Die Umgebung erzeugt die selben Muster, erzeugt den gleichen Klang und singt dieselbe Melodie. Aus diesem Grund fühlen wir uns in solchen Räumen sogleich wohl und gut aufgehoben.
Die alten Baumeister, Architekten, Handwerker und Maler wussten sehr wohl um diese Zusammenhänge und verwendeten diese selbstverständlich in ihren Bauten und Kunstwerken.

Unser Holzjurten werden nach dem mongolischen Vorbild in ihrer Geomentrie und Maßhaltigkeit konstruiert.  Diese Konstruktion fügt die Abmessungen der Jurte in die alten Muster der Blume des Lebens, den Goldenen Schnitt und der Fibonacci-Reihe einfügen ein.
Bei Berücksichtigung dieser Geometrieverhältnisse erhält man einen wirklich belebten, freien Raum, in dem die Energie (Lebendige Kraft) in Form einer sich drehenden Doppelhelix durch das Auge in der Mitte ein- und ausströmen kann.  Dabei trifft die Energie im Zentrum der Jurte am Boden auf, verteilt sich danach in einer Spiralbewegung im Raum nach aussen, steigt in dieser Drehbewegung weiter an den Wänden nach oben ans Dach, streicht über die Dachflächen wieder nach oben und innen, und verlässt schließlich den Raum durch den äußeren Rand des Auges wieder.
Das Besondere an diesen Räumen ist nicht nur ihre spezielle Ausstrahlung und heilsame Wirkung auf den Menschen, sondern auch dass wir in Kommunikation mit dem Raum der Jurte treten können und ihn somit gestalten und auf individuelle Anforderungen und Bedürfnisse ausrichten können. So kann der selben Raum eine Athmosphere der Gemütlichkeit, des fokusiertes Arbeitens, eines Therapieumfeldes oder einer Konzertsituation kreieren.

                            Weiterführende Informationen

Jurtenkonstruktion in ihrer Urform in 7 Schritten [pdf]

Hier zeigen wir die Konstruktion der mongolischen Jurte Schritt für Schritt. Mit Hilfe eine Zirkels lassen sich aus einem Blütenblatt der Blume des Lebens alle Verhältnismaße der Jurte ableiten: Durchmesser, Wandhöhe, Augdurchmesser, Dachneigung, Türgröße und -höhe.

 

“Rund & G’sund” – Seminararbeit an der Uni Wien [pdf]

Eine empirische Untersuchung von Heilung an Kraftorten in Österreich, mit besonderem Fokus auf die mongolische Jurte. (Mit freundlicher Genehmigung der Verfasserinnen Martina Grabowski und Andrea Lamprecht.)

REISECKERS REISEN IM LUNGAU

ab Minute 20:25 beim Jurtenbauer in Unternberg